Achtsamkeit und Glück kannst du lernen

Achtsamkeit und Meditation unterscheiden sich grundlegend von allem, was wir in der Welt lernen. Normalerweise lernen wir immer in der Absicht uns zu verbessern. Bei Achtsamkeit hingegen geht es überhaupt nicht darum besser zu werden. Es geht darum zu erkennen, dass wir schon perfekt sind, so wie wir sind.

Warum Achtsamkeit ein Schulfach werden sollte

Kinder spielen, malen, entdecken und probieren sich aus und das mit echter Hingabe. Wenn sie etwas tun, das ihnen gefällt, wofür sie sich aus tiefstem Herzen begeistern, dann sind sie komplett darin
versunken. Hingabe hat viel mit Achtsamkeit gemeinsam.
In dem Moment, in dem Kinder in die Schule kommen und mit Vergleichen, Bewertungen, Pflichten, Aufgaben, Plänen und Regelwerken konfrontiert werden, verändert sich ihre Wahrnehmung von sich selbst und der Welt. Sie sind gestresst, überfordert, abgelenkt, erfahren Enttäuschungen. Ihre Meinung und ihre Ansichten, ihre Weltsicht und ihr Gefühlsleben werden plötzlich von Einschränkungen und Bewertungen erschüttert.
Ungefähr jedes sechste Kind (18 Prozent) und jeder fünfte Jugendliche (19 Prozent) in
Deutschland leidet heute unter deutlich hohem Stress. Zu diesem Ergebnis kam die
Universität Bielefeld in ihrer Studie „Burn-Out im Kinderzimmer“.
Es ist für Kinder in Stress-Situationen von immenser Bedeutung einen Anker/ einen Raum für sich zu finden, wo sie sich geborgen fühlen. Sie sollen einen Ort in sich kennen der sicher ist, an dem sie vollkommen okay sind, an dem sie unverletzbar sind, egal, was die anderen sagen. Es kann in stark emotionalen und seelisch, wie körperlich aufwühlenden Momenten sehr hilfreich für die Kinder sein, für einen Moment die Augen zu schließen, tief zu atmen und die Gefühle anzuerkennen, anstatt diese zu verdrängen, oder sie in Wut und Gewalt gegenüber sich und anderen umzuwandeln.

Für Kinder und Jugendliche kann die geübte Achtsame Haltung ein wundervolles Tool sein, um gesund zu bleiben und zufrieden zu sein. Durch Achtsamkeits-Übungen, Glücks-
Unterricht und Traumreisen erfahren die Kinder Unterstützung beim Lernen, beim Umgang mit Stress, mit starken Gefühlen, Ängsten und Süchten. Sie lernen sich selbst besser zu regulieren, konzentrierter, aufmerksamer, sozialer und mitfühlender zu sein.

Ich liebe und lebe Achtsamkeit. Hierzu zählt es täglich dankbar zu sein für kleine und große Glückserlebnisse, (auf) sich selbst und andere zu achten, liebevoll mit sich und anderen umgehen zu lernen. Das Leben ist ein Geschenk, wir dürfen es als dieses verstehen und es uns so schön wie nur möglich gestalten. Sich das immer wieder bewusst zu machen, dafür gehe ich in Kitas, Schulen und begleite Kinder – und Jugendliche, Eltern, Erzieher und Lehrer auf ihrem Weg zu einem achtsameren und glücklicheren Leben.

 

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